Stiftung Warentest / Versicherungen: Wichtige und unwichtige

Stiftung Warentest zu wirklich wichtigen Versicherungen

Versicherungen gibt es zuhauf, denn so ziemlich alles ist versicherbar. Ob das immer Sinn macht, ist die Frage. Die Stiftung Warentest hat sich mit dieser Thematik auseinandergesetzt und unterscheidet wichtige von sinnlosen Versicherungen – je nach Lebensphase.

Stiftung Warentest zu wirklich wichtigen VersicherungenStiftung Warentest: nicht alle Versicherungen sind wichtig

Ob in der Ausbildung, im ersten Job oder als junge Familie: Mit jeder Lebensphase ändert sich der Bedarf an Versicherungen. Aber nicht immer garantieren hohe Ausgaben einen optimalen Schutz. Darauf weist die Stiftung Warentest hin. Es gelte, zwischen notwendigen, sinnvollen und überflüssigen Verträgen zu unterscheiden: Welche Verträge wirklich wichtig sind und welchen Schutz man sich in bestimmten Lebensphasen sparen kann, steht in der Zeitschrift Finanztest.

Versicherungen, die nichts bringen: kündigen

Die Stiftung Warentest gibt in der Mitteilung vorab Hinweise zu wichtigen Versicherungen, aber auch zu Policen, die nichts bringen. Beispielsweise bräuchten Ehepaare nur eine gemeinsame Haftpflichtversicherung. Der jüngere Vertrag kann gekündigt werden. Auch Paare, die ohne Trauschein zusammen leben, könnten mit einem Vertrag auskommen, wenn der eine Partner in die Police des anderen aufgenommen wird. Die Kündigung des zweiten Vertrages ist hier aber nur zum Ende der normalen Laufzeit möglich. Nachteil ist allerdings, dass sich bei einer möglichen Trennung des Paares viel bürokratische Arbeit auftut.

Stiftung Warentest: Risikolebensversicherung für Vater und Mutter

Aber auch an Altersvorsorge und sonstigen Vorsorgeschutz sollte man denken. Junge Familien sollten laut Stiftung Warentest beispielsweise über einen Invaliditätsschutz für die Kinder nachdenken. Auch eine Risikolebensversicherung für beide Eltern ist sinnvoll. Denn nicht nur der Tod des Hauptverdieners kann eine Familie in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Eine Kapitallebensversicherung hingegen, die den Todesfallschutz mit einem Sparvertrag koppelt, empfehlen die Tester nicht. Sparen für das Alter sollte separat vorgenommen werden. Hier bietet sich beispielsweise die Riester-Rente an – neben einer möglichen Risikolebensversicherung. Das sichert Angehörige im Todesfall ab und bietet gleichzeitig eine Aufstockung der gesetzlichen Rente im Alter.

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