Stiftung Warentest nennt die wichtigsten Versicherungen für Studenten

Stiftung Warentest: Krankenversicherung und Haftpflicht für Studenten ein Muss

Studienanfänger haben es nicht leicht. Neue Bude, Einschreibung an der Uni und das Suchen von Seminarräumen halten ganz schön auf Trab. Manches bleibt da leicht auf der Strecke: Zum Beispiel die Frage, welche Versicherung ein Student unbedingt braucht und welche überflüssig ist. Stiftung Warentest hat einige Empfehlungen parat.

Stiftung Warentest: Krankenversicherung und Haftpflicht für Studenten ein MussVersicherungen für Studenten: Stiftung Warentest gibt Ratschläge

Eines steht fest: Jeder Student benötigt eine Krankenversicherung und eine private Haftpflicht. Die erste muss ohnehin zu Studienbeginn nachgewiesen werden, die zweite ist dringend zu empfehlen. Doch dann scheiden sich die Geister: Auslandsreise-Krankenschutz und Berufsunfähigkeitsversicherung sind manchmal, aber nicht immer empfehlenswert. Hausrat muss selten versichert werden, außer wenn zum Beispiel wertvolle elektronische Geräte vorhanden sind. Beim Auto wiederum empfiehlt die Stiftung Warentest, bei der Wahl des Versicherers genau auf den Tarif zu achten.

Krankenversicherung für Studenten: Am billigsten oft über die Eltern

Die Krankenversicherung ist für jeden Studenten ein Muss. Oft geht aber alles ganz einfach, nämlich über die Eltern. Was viele nicht wissen: Studierende können in der gesetzlichen Krankenkasse beitragsfrei über ihre Eltern mitversichert werden – und das bis zum 25. Lebensjahr. Das gilt nicht bei einem studentischen Einkommen von über 400 Euro (ohne BAFÖG). Wer mehr verdient oder aber älter ist als 25, landet in der gesetzlichen Studentenversicherung. Die schlägt mit rund 75 Euro monatlich zu Buche.

Billiger sind die Glücklichen dran, die privat über ihre Eltern versichert sind. Dann wird nur ein relativ kleiner Beitrag fällig. Allerdings müssen sie während des gesamten Studiums in der Privaten bleiben. Wenn die Eltern kein Kindergeld mehr beziehen, können die Beiträge drastisch steigen.

Noch mehr Tipps von der Stiftung Warentest: Auslandsreiseschutz für weniger als 10 Euro pro Jah

Ist der Krankenschutz geklärt, geht es an die anderen Versicherungen. Die private Haftpflicht wird oft über die Eltern abgedeckt, soweit sich die Kinder in der ersten Ausbildung befinden. Warentest empfiehlt aber jedem, das genau zu überprüfen.

Wer als Student ein Auto versichern muss, fährt oft beim Autoversicherer der Eltern am günstigsten. Da winken Rabatte! Berufsunfähigkeitspolicen werden von der Stiftung Warentest zwar als sinnvoll eingestuft, sind allerdings teuer: 50 Euro Beitrag im Monat für eine Monatsrente von 1000 Euro im Invaliditätsfall sind happig. Bei Auslandsreise-Krankenversicherungen endet der Familienschutz meist schon früh. Nicht so schlimm: Bei HanseMerkur (Tarif RKJ) und bei HUK-Coburg (RV) gibt es die Police schon für weniger als zehn Euro pro Jahr.

Vorsorge-News jetzt auch bei
Facebook, Twitter & Google+
+++ Berufsunfähigkeit & Dienstunfähigkeit: Übersicht aller Beiträge – Seit +++ Altersvorsorge: Indexfonds schlagen Rentenversicherung & Co. +++ Berufsunfähigkeitsversicherung: sinnvolle Kriterien für die Auswahl +++