Unfallversicherung, Berufsunfähigkeit: aktuelle Zahlen veröffentlicht

Unfallversicherung, Berufsunfähigkeit und Unfalltod

Das Unfallrisiko am Arbeitsplatz ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Das geht aus aktuellen Zahlen der Berufsgenossenschaften und der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand hervor, die die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) vorgestellt hat. Danach gab es 2007 pro 1.000 Vollarbeiter 26,8 Unfälle, verglichen mit 27,0 Unfällen im Jahr zuvor. Arbeitsunfälle sind auch eine mögliche Ursache von Berufsunfähigkeit.

Trotz des geringeren Unfallrisikos ist die absolute Zahl der Arbeitsunfälle insgesamt um 1,2 Prozent auf 959.714 gestiegen. „Das klingt paradox, ist es aber nicht“, sagte DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Breuer bei der Vorstellung der Zahlen. Denn gleichzeitig sei dank der guten Konjunktur auch die Beschäftigung gewachsen. „Im vergangenen Jahr hat die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden um 2,5 Prozent auf 57 Milliarden Stunden zugenommen. Wenn so viel mehr gearbeitet wird, passiert absolut gesehen auch mehr, obwohl das Risiko abnimmt.“ Ursache für das geringere Unfallrisiko sei das anhaltende Engagement von Arbeitgebern und Arbeitnehmern für die Prävention. So kann künftig auch die Möglichkeit einer Berufsunfähigkeit eingedämmt werden.

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Unfallversicherung: Weniger Wegeunfälle und weniger Tote

Arbeitsunfälle können böse Folgen haben: von leichten körperlichen Einschränkungen bis zur Berufsunfähigkeit. 17.171 Versicherte erhielten 2007 erstmals eine Rente für die Folgen eines Arbeitsunfalls von der gesetzlichen Unfallversicherung. Im Jahr zuvor waren es noch 18.639. Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle sank deutlich: Insgesamt starben im Jahr 2007 619 Menschen in Folge eines Arbeitsunfalls, im Jahr 2006 waren es noch 711. Die Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand registrierten 167.067 meldepflichtige Wegeunfälle, 24.119 Unfälle weniger als im Jahr 2006. Auch die Zahl der neuen Wegeunfallrenten ging 2007 zurück. Sie lag bei 6.170, im Jahr zuvor waren es noch 7.142. Die Zahl der tödlichen Wegeunfälle sank von 535 im Vorjahr auf 503 im Jahr 2007.

Berufsunfähigkeit: Nicht mit privater Unfallversicherung absichern

Im Jahr 2007 gingen insgesamt 60.987 Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit bei den Unfallversicherungsträgern ein. Das sind 249 weniger als im Jahr 2006. Der Verdacht bestätigte sich in 23.622 Fällen, eine Zunahme von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Als Ursache für Berufsunfähigkeit kommen sowohl Krankheiten als auch Unfälle in Betracht. Da beide aber nicht immer beruflich bedingt sind, bedarf es hier einer zusätzlichen privaten Absicherung. Dabei hat sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung als ideale Versicherung herauskristallisiert. Denn eine private Unfallversicherung zahlt nur dann, wenn die Berufsunfähigkeit durch einen Unfall zustande gekommen ist. Und das ist in nicht einmal 10% aller Fälle so.

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