Vergleich: Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung

Vergleich: Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Frage nach einer Berufsunfähigkeitsversicherung stellt sich für viele. Ob eine solche Police eine Unfallversicherung sinnvoll ergänzt oder in Konkurrenz zu ihr steht, ist auch für Versicherungsexperten nicht einfach zu beantworten.

Wenn die Stiftung Warentest die Versicherung gegen Berufsunfähigkeit zu den wichtigsten Absicherungen eines Arbeitnehmers zählt, hat das seinen Grund. Schließlich ist jeder vierte Arbeitnehmer von Berufsunfähigkeit betroffen, eine staatliche Rente gibt es praktisch nicht mehr. Für viele stellt sich darüber hinaus die Frage: Unfallversicherung (UV) oder Berufsunfähigkeitsversicherung (BUV)? Für den Versicherungsmakler gibt es natürlich nur eine Antwort: Beide Versicherungen sind notwendig. Da aber in der Regel keine unbegrenzten Mittel für Versicherungsbeiträge zur Verfügung stehen, sollten beide Versicherungen verglichen werden.

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Die BUV zahlt im Fall der Fälle immer, die UV nur bei Unfall

Bei beiden Policen ist zunächst eines sicher: Ohne dass Leistungen in Anspruch genommen werden, sind die gezahlten Beiträge weg. Sicher ist aber auch: Im Versicherungsfall ist man deutlich besser abgesichert als durch staatliche Versicherungen. Wann aber tritt der Versicherungsfall ein? Hier zeigt sich ein gravierender Unterschied zwischen den Policen: Bei der UV wird nur gezahlt, wenn ein Unfall vorliegt. Die BUV fragt dagegen nicht nach der Ursache der Berufsunfähigkeit. Sie zahlt in diesem Falle immer. Daher ist zum Einstieg in das Berufsleben und danach in der Regel eine Berufsunfähigkeitsversicherung wichtiger. Vor dem beruflichen Einstieg dagegen tendenziell die Unfallversicherung, gerade bei Kindern und Jugendlichen.

Alte BUV-Verträge: Der Ärger mit der „abstrakten Verweisbarkeit“

Wichtig ist in der Regel auch, die Verträge nicht zu langfristig abzuschließen, da sich die Bedingungen im Laufe der Zeit verändern, meist zum Vorteil des Versicherungsnehmers. Beispiel: Wer heute eine Berufsunfähigkeitsversicherung besitzt, die älter ist als 10 Jahre, muss stark eingeschränkte Leistungen in Kauf nehmen. Bei alten Verträgen, denen noch die „abstrakte Verweisbarkeit“ zu Grunde liegt, gelten Betroffene nämlich nicht als berufsunfähig, wenn sie für eine andere, vergleichbare Tätigkeit geeignet sind – zweifellos ein gravierender Nachteil.

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