Versicherung gegen Berufsunfähigkeit: Mangelhafte gesetzliche Rente

Versicherung gegen Berufsunfähigkeit: Darum ist sie unverzichtbar

Wer keine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit hat, der geht ein erhebliches Risiko ein. Das gilt zumindest für Personen, die nach 1960 geboren sind. Für sie gibt es die gute alte gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente nämlich nicht mehr.

Im Jahre 2001 hat die Bundesregierung die Berufsunfähigkeitsrente quasi abgeschafft. Seit dem gibt es für Personen, die nach 1960 geboren wurden, nur noch eine Erwerbsminderungsrente. Diese wird allerdings nur gezahlt, wenn sich die Einschränkung der beruflichen Tätigkeit auf wirklich alle Berufe bezieht. Also nur wer nicht einmal mehr im Pförtner-Häuschen oder im Call-Center arbeiten kann, ist abgesichert – allerdings mehr schlecht als recht. Eine private Versicherung gegen die Folgen der Berufsunfähigkeit ist somit unverzichtbar. Die Berufsunfähigkeitsversicherung sollte allerdings immer dann zahlen, wenn der zuletzt ausgeübte Beruf nicht mehr ausgeführt werden kann.

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Eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit für die „wilden Kerle“

Allerdings haben sich die Folgen der Rentenreform von 2001 offenbar noch nicht bei allen herumgesprochen. Selbst so genannte Rentenexperten haben da ihre Probleme. So beispielsweise gab der ehemalige Arbeits- und Sozialminister Norbert Blühm im Frühjahr 2008 einen eher zweifelhaften Tipp. In einer Johannes-B-Kerner-Sendung empfahl er den ebenfalls anwesenden Ochsenknecht-Sprösslingen, auf die gesetzliche Rente zu setzen. So weit, so schlecht, könnte man meinen. Aber Blühm setzte noch einen drauf: Er begründete das mit der Zahlung einer Berufsunfähigkeitsrente, die fällig würde, wenn die „wilden Kerle“, die sie im Film verkörpern, einmal berufsunfähig würden. Dass die beiden zweifellos nach 1960 geboren wurden, schien da Herrn Blühm nicht zu interessieren. Eine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit kann in ihrem Fall also ausschließlich über eine private Versicherung erfolgen.

Gesetzlicher Schutz vor Folgen der Berufsunfähigkeit reicht nicht aus

Es sei dahin gestellt, ob der erfolgreiche Schauspieler-Nachwuchs eine private Versicherung gegen die Folgen der Berufsunfähigkeit, abschließen sollte. Möglicherweise hat der eine oder andere genug auf der hohen Kante, um auch ohne Ausübung seines Berufs gut leben zu können. Alle, für die das nicht zutrifft, sollten allerdings eine private Versicherung gegen Berufsunfähigkeit abschließen. Die gesetzliche Rente schützt in der Tat nur noch die Personen, die im Jahr 2008 älter sind als 47 Jahre. Und das ist mittlerweile die Minderheit der Erwerbstätigen.

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