Versicherungspflichtgrenze 2012 steigt auf 50.850 Euro

Versicherungspflichtgrenze 2012 an Einkommensentwicklung angepasst

Das Bundeskabinett hat neue Rechengrößen für die Sozialversicherung im Jahre 2012 beschlossen. Die Versicherungspflichtgrenze steigt demnach von 49.500 Euro im Jahr 2011 auf nunmehr 50.850 Euro. Umgerechnet auf den Monat sind dies 4.237,50 Euro.

Die Versicherungspflichtgrenze bezeichnet die Einkommensgrenze, bis zu der für Arbeitnehmer in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) eine Versicherungspflicht besteht. Offiziell wird sie auch als Jahresarbeitsentgeltgrenze bezeichnet. Für die Berechnung wird das jährlich erzielte Bruttoeinkommen zugrunde gelegt.

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Bei Überschreitung der Versicherungspflichtgrenze 2011 kann Arbeitnehmer schon 2012 in PKV wechseln

Übersteigt das jährliche Bruttoeinkommen die Versicherungspflichtgrenze, so besteht für Arbeitnehmer die so genannte Versicherungsfreiheit. Er hat dann die Möglichkeit, sich entweder freiwillig weiter zu versichern oder aber in die private Krankenversicherung zu wechseln.

Seit der letzten Gesundheitsreform ist es Arbeitnehmern möglich, bereits dann in die PKV zu wechseln, wenn ihr jährliches Bruttoeinkommen ein Jahr lang die Versicherungspflichtgrenze übersteigt. Im Jahr 2011 genügen bereits 49.500 Euro; im Jahr 2012 muss das Jahreseinkommen mindestens 50.850 Euro betragen, so dass ein Wechsel im folgenden Jahr möglich wird.

Von der Versicherungspflichtgrenze zu unterscheiden ist die Beitragsbemessungsgrenze. Sie gibt die Gehaltsobergrenze an, bis zu der die Sozialversicherungsbeiträge ansteigen. Für 2012 wurden die Werte für alle Versicherten in der gesetzlichen Krankenversicherung auf 45.900 Euro festgesetzt (2011: 44.500 Euro).

Die neuen Werte für das Jahr 2012 beruhen auf der Entwicklung der Bruttolöhne im Jahr 2010. Für die alten Bundesländer wurde dabei ein Lohnzuwachs von +2,09 %, für die neuen Bundesländer eine Rate von +1,97 % ermittelt.

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