2014 neue Versicherungspflichtgrenze für Krankenversicherung

2014 höhere Versicherungspflichtgrenze für die Krankenversicherung

Für 2014 wurde die Versicherungspflichtgrenze wie jedes Jahr neu festgelegt. Sie beträgt nun 53.550 Euro (Vorjahr: 52.200 Euro). Dieser Betrag entspricht einem monatlichen Einkommen von 4.462,50 Euro.

Die Versicherungspflichtgrenze wird auch Jahresarbeitsentgeltgrenze genannt. Sie gibt an, ab welchem Jahreseinkommen pflichtversicherte Arbeitnehmer in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln dürfen. Arbeitnehmer unterliegen grundsätzlich der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Beschäftigte können nur in die PKV wechseln, wenn ihr Einkommen mindestens ein Jahr lang die Versicherungspflichtgrenze überschreitet. Dieser Grenzwert wird von der Bundesregierung jedes Jahr neu festgelegt. Die Anpassung orientiert sich an der Entwicklung der Löhne und Gehälter.

Tarif-Check: Die besten PKV-Tarife
Meine Vorgaben für den Anbieter-Tarif-Vergleich
Bitte Versicherung wählen …
Ich interessiere mich für …
Stationäre Behandlung
Ambulante Behandlung
Zahnbehandlung
Selbstbeteiligung
Stempel Info Service

Für wen die Versicherungspflichtgrenze wichtig ist

Die neue Versicherungspflichtgrenze 2014 ist für alle Arbeitnehmer von Bedeutung, die in die private Krankenversicherung wechseln wollen. Nicht betroffen sind die folgenden Personengruppen:

  • Freiberufler und Selbstständige: Sie sind nicht versicherungspflichtig und können deshalb grundsätzlich jederzeit der PKV beitreten. Lediglich Künstler und Publizisten sind über die Künstlersozialkasse pflichtversichert.
  • Beamte: Für Staatsdiener gilt die Versicherungspflichtgrenze nicht. Dank der Beihilfe ist die PKV für sie meist besonders günstig.
  • Studenten: Zu Beginn des Studiums können sich Studenten von der Versicherungspflicht befreien lassen. Sie dürfen dann eine private studentische Krankenversicherung abschließen.
Eine Sonderregelung besteht für Arbeitnehmer, die bereits vor 2003 privat versichert waren: Die Versicherungspflichtgrenze entspricht in diesem Fall der so genannten Beitragsbemessungsgrenze (2014: 48.600 Euro).

Wer einen Wechsel in die PKV plant, sollte den Rat neutraler Experten einholen. Unabhängige Fachleute können am besten einschätzen, welche private Krankenversicherung die besten Leistungen zu dauerhaft tragbaren Tarifen bietet.

Vorsorge-News jetzt auch bei
Facebook, Twitter & Google+
+++ Berufsunfähigkeit & Dienstunfähigkeit: Übersicht aller Beiträge – Seit +++ Altersvorsorge: Indexfonds schlagen Rentenversicherung & Co. +++ Berufsunfähigkeitsversicherung: sinnvolle Kriterien für die Auswahl +++
— Mit Freunden teilen oder kommentieren
 
Private Krankenversicherung - Vergleich anfordern!