Versicherungsvergleich: Überflüssige und notwendige Versicherungen

Überflüssige und notwendige Versicherungen

„Finanztest“ hat es kürzlich festgestellt und der Bund der Versicherten (BdV) setzt noch einen drauf: Die Deutschen sind falsch versichert. Statistisch gesehen hat jeder mehr als eine Lebensversicherung, die wichtige Absicherung gegen Berufsunfähigkeit ist aber kaum verbreitet.

„Die meisten Deutschen haben zahlreiche Versicherungen - und etliche davon kosten viel und nutzen kaum etwas. Dafür fehlt in jedem 3. Haushalt die unverzichtbare Privathaftpflicht-Versicherung und in 90 Prozent aller Haushalte die dringende Berufsunfähigkeits-Versicherung“, stellt der BdV unzweideutig fest. Immerhin sind es 30 Prozent der Arbeiter und 20 Prozent der Angestellten, die ihren Job wegen Berufsunfähigkeit vorzeitig aufgeben müssen – eine dramatische Entwicklung.

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Berufsunfähigkeits-Versicherung: Dringender Appell des Versichertenbundes

Viel zu lange hält sich in der Bevölkerung der Irrglaube, man sei über die gesetzliche Rentenversicherung bzw. die gesetzliche Unfallversicherung gegen Berufs- und Erwerbsunfähigkeit abgesichert. Für Personen über 40 gilt das nämlich schon länger nicht mehr, Ältere erhalten vom Staat nur eine Mini-Rente. Daher sollte hier eine private Versicherung in die Bresche springen, so der Bund der Versicherten. Die Versicherungsbranche sollte diese Hinweise im Interesse der Berufstätigen und im eigenen Interesse zum Anlass nehmen, kundenfreundliche Produkte zu entwickeln und offensiv zu bewerben. Der riesige Markt dümpelt nämlich unverständlicherweise weiter vor sich hin.

Von manchen Versicherungen wird abgeraten

Als derzeit unrentabel werden Lebensversicherungen von den Finanzexperten eingestuft. Die Renditen und Überschüsse befänden sich im freien Fall. Der BdV rät auch zur Vorsicht bei Rechtsschutzversicherungen, da viele Versicherte über Mitgliedschaften in Automobilklubs oder Mietervereinen dadurch doppelt versichert und damit belastet wären. Als in den meisten Fällen unsinnig wird die Reisegepäckversicherung angesehen. Denn was kaum einer weiß: Den Reisenden darf keine Mitschuld am Verlust des Gepäcks treffen. Diese wird von den Versicherungsunternehmen aber in der Regel unterstellt.

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