HanseMerkur: Testsieger mit den Tarifen UR und RK365

Stiftung Warentest: große Unterschiede bei Auslandskrankenversicherungen

Eine wichtige Versicherung für Reiselustige stand auf dem Prüfstand der Stiftung Warentest: die Auslandskrankenversicherung. Die Ergebnisse reichen von „sehr gut“ bis „mangelhaft“. Ein Vergleich lohnt sich also – nicht nur bei den Leistungen, auch bei den Beiträgen gibt es erhebliche Unterschiede. Mit der Wahl des richtigen Anbieters lassen sich schnell ein paar Hundert Euro sparen.

Auslandskrankenversicherung: Laut Stiftung Warentest große Unterschiede in Preis und LeistungAuslandskrankenversicherung: Laut Warentest notwendig für Kassenpatienten

Wer länger als sechs Wochen ins Ausland fährt, benötigt eine Krankenpolice für lange Reisen. Oft werden solche Versicherungen für drei oder sechs Monate oder wahlweise für ein ganzes Jahr angeboten. Wer gesetzlich versichert ist, sollte in jedem Fall eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Die Kassen übernehmen außerhalb Europas keinerlei Kosten und innerhalb Europas nur eingeschränkt. Privatpatienten empfiehlt Warentest einen Auslandsschutz insbesondere dann, wenn Krankenrücktransporte von ihrer Versicherung nicht übernommen werden.

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HanseMerkur mit Tarifen UR und RK365 ganz vorne

Die meisten Auslandskrankenversicherungen sind weltweit gültig. Manche haben aber auch einen eingeschränkten Geltungsbereich. Fällt zum Beispiel der Schutz für Nordamerika weg, verbilligen sich die Policen. Insbesondere die USA sind bei Krankenbehandlungen extrem teuer. Für eine Blinddarmoperation mit einwöchigem Krankenhausaufenthalt werden rund 25.000 Euro fällig.

Das beste Angebot mit weltweiter Gültigkeit bietet HanseMerkur mit den Tarifen UR und RK365: Traumnote „sehr gut“. Der Tarif gehört allerdings mit 261 Euro für 90 Tage nicht gerade zu den Schnäppchen. Auch bei den Tarifen mit eingeschränktem Geltungsbereich liegt die HanseMerkur mit ihren Leistungen vorn. Da ist auch der Preis akzeptabel: 95 Euro.

Länger jobben im Ausland? Auch dann gibt’s günstigen Krankenschutz

Junge Leute gehen gerne einmal als Student oder Au-pair für längere Zeit ins Ausland. In diesem Fall sind die Angebote der HanseMerkur allerdings weniger günstig. Stattdessen empfiehlt Warentest die ERV (Europäische Reise). Der Tarif kann weltweit oder nur für Europa gewählt werden.

Wer längere Zeit im Ausland jobbt oder ein Praktikum absolviert, sollte besonders auf das Kleingedruckte achten. Leistungsausschlüsse können richtig teuer werden. Strittige Themen sind oft Vorerkrankungen, Rücktransport sowie Leistungen bei Kriegen bzw. inneren Unruhen.

Als günstig empfiehlt Warentest die Tarif-Kombination ARJ+ART von der LVM. 90 Tage Schutz kosten dort 88 Euro, ein ganzes Jahr ist für 528 Euro zu haben.

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Warentest rät bei Auslandskrankenversicherung von „Paketlösungen“ ab

Wenig begeistert ist die Stiftung Warentest von den gern angebotenen Kombinationen. Viele Anbieter packen zur Auslandskrankenversicherung noch eine Reisehaftpflicht- und Unfallversicherung dazu. Beides ist oft überflüssig: Wer solche Versicherungen bereits besitzt, kann sie ohnehin weltweit nutzen. Und wer zahlt schon gerne doppelt? Auch Reiserücktritt-, Flugstorno- oder Reisegepäckversicherung sind nicht das Gelbe vom Ei. Oft sind bei den Kombipaketen die Versicherungssummen besonders niedrig. Auch hier kommt es darauf an, das Kleingedruckte genau zu lesen, damit es hinterher keine bösen Überraschungen gibt.