Was beim Abschluss einer BU-Versicherung zu beachten ist

Was beim Abschluss einer BU-Versicherung zu beachten ist

Wer sich gegen Berufsunfähigkeit (BU) versichert, gehört zu den informierten Zeitgenossen. Darauf verweisen zahlreiche Experten – auch außerhalb der Versicherungslobby. Worauf der Einzelne achten soll, wenn er sich für ein Produkt entscheidet, dürfte dagegen für die bislang unversicherten 77 Prozent der Bevölkerung von Interesse sein.

Der Besuch eines Versicherungsvertreters, das gezielte Einsetzen von Verkaufstalent, der Abschluss eines möglicherweise sinnlosen Vertrages – wer fürchtet sich nicht vor dieser Situation? Die Wahrscheinlichkeit ein sinnloses Versicherungsprodukt gegen Berufsunfähigkeit aufgeschwätzt zu bekommen, ist für bislang nicht versicherte Berufstätige dagegen ziemlich unwahrscheinlich. Die Fachwelt ist sich einig, was den Sinn, oder besser, die Notwendigkeit dieses Produktes angeht.

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Abstrakte Verweisbarkeit muss ausgeschlossen sein

Dennoch gibt es auch hier gute und schlechte Varianten und es kann nicht schaden, wenn ein potenzieller Kunde Bescheid weiß über das, worüber er gerade mit einem Versicherungsmakler debattiert. Worauf sollte man also achten, wenn man das Produkt „Berufsunfähigkeitsversicherung“ erwirbt? Ganz wichtig, und nicht zufällig an erster Stelle genannt, ist der Verzicht auf eine abstrakte Verweisbarkeit. Nur dann zahlt die Versicherung die BU-Rente auch, wenn der Versicherte seinen letzten Beruf nicht mehr ausüben kann und auch keiner anderen beruflichen Tätigkeit nachgeht, obwohl er einer solchen nachgehen könnte.

BU-Rente sollte auch rückwirkend bezahlt werden

Wichtig sind auch die im Vertrag festgeschriebenen Vereinbarungen zu den Meldefristen, wenn eine Berufsunfähigkeit eintritt. Denn wenn der Kunde seine Berufsunfähigkeit innerhalb von drei Jahren anzeigt, sollte gewährleistet sein, dass die BU-Rente rückwirkend von Beginn an gezahlt wird. Der Kunde sollte zudem darauf achten, dass die Versicherung bereits dann zahlt, wenn er länger als sechs Monate seinen Beruf nicht ausüben kann. Zudem wäre die Vereinbarung einer Starthilfe für den Wiedereinstieg in das Berufsleben sinnvoll.

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