Wechsel in die PKV: Allgemeine und besondere Wartezeiten

Wechsel in die PKV: In welchen Fällen die Wartezeiten entfallen

Wer den Wechsel in eine private Krankenversicherung (PKV) plant, der sollte auch mögliche Wartezeiten beachten. Darauf weist aktuell die Versicherungskammer Bayern hin. Man kann nämlich unter Umständen keineswegs sofort jede Leistung der PKV in Anspruch nehmen.

Ein Wechsel in die PKV ist in der Regel mit einigen Vorteilen verbunden. Wer allerdings glaubt, diese würden immer sofort nutzbar sein, der sollte sich dringend mit dem Thema Wartezeiten in der PKV befassen. Zu unterscheiden ist nach Angaben der Versicherungskammer Bayern die allgemeine von der besonderen Wartezeit.

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Wechsel ohne Versicherungslücke: Wartezeiten entfallen

Während der allgemeinen Wartezeit, die in der Regel drei Monate dauert, können Sie keine Leistungen in Anspruch nehmen. Ausnahmen stellen allerdings alle medizinischen Leistungen dar, die aufgrund eines Unfalls notwendig wurden. Für den Fall der Fälle sind Sie also versichert. Die allgemeine Wartezeit entfällt allerdings für Sie, wenn Sie bereits vor dem Wechsel in die PKV gesetzlich oder privat versichert waren, ohne dass eine Lücke entstanden ist. Im Regelfall ist das der Fall, so dass die allgemeine Wartezeit oftmals gar nicht entsteht. Die besondere Wartezeit dauert in der Regel acht Monate. Sie betrifft Leistungen für Zahnersatz, Psychotherapie und solche während der Schwangerschaft. Auch hier gilt: Besteht eine Vorversicherung, dann entfällt die besondere Wartezeit.

PKV: Unter Umständen den Vertrag vordatieren und Wartezeiten umgehen

Was aber, wenn beim Wechsel in die PKV eine Versicherungslücke entstanden ist? Das kommt gerade bei Selbstständigen gar nicht so selten vor. Ist es dann möglich, den Einstieg in die PKV vorzudatieren, um die Wartezeiten zu umgehen? Unter Umständen kann das sogar funktionieren. Zulässig ist eine solche Verfahrensweise, wenn Sie nicht mehr als zwei Monate ohne Versicherungsschutz waren. Allerdings hat die Sache auch einen Nachteil: Die Beiträge für diese zwei Monate müssen Sie natürlich nachzahlen.

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