Alte Leip­zi­ger

Die Alte Leip­zi­ger ist eine seit dem Jahr 1819 bestehen­de Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft. Heu­te ist sie Teil des im hes­si­schen Ober­ur­sel ansäs­si­gen Alte Leip­zi­ger-Hal­le­sche ‑Kon­zerns. Unter der Mar­ke Alte Leip­zi­ger betreibt der Kon­zern ins­ge­samt 8 Gesell­schaf­ten. Größ­tes Unter­neh­men ist die Alte Leip­zi­ger Lebens­ver­si­che­rung AG.

Die Alte Leip­zi­ger betä­tigt sich in den Spar­ten Lebens­ver­si­che­rung und betrieb­li­che Alters­vor­sor­ge, Scha­den- und Unfall­ver­si­che­rung sowie Kran­ken­ver­si­che­rung. Dane­ben agiert sie im Invest­ment- und Bau­spar­ge­schäft.

Ver­si­che­run­gen und Pro­duk­te des Alte Leip­zi­ger – Hal­le­sche Kon­zern

Die Gesell­schaf­ten der Alte Leip­zi­ger bie­ten eine sehr brei­te Pro­dukt­pa­let­te im Ver­si­che­rungs­be­reich an. Der­zeit (Stand: August 2019) wer­den von der Hal­le­sche Kran­ken­ver­si­che­rung und den Gesell­schaf­ten der Alte Leip­zi­ger fol­gen­de Ver­si­che­run­gen und Pro­duk­te ange­bo­ten (alpha­be­tisch sor­tiert):

  • All­ge­fah­ren­ver­si­che­rung
  • All­ge­mei­ne Haft­pflicht­ver­si­che­rung
  • All­ge­mei­ne Unfall­ver­si­che­rung
  • Bei­hil­fe­ab­lö­se­ver­si­che­rung
  • Bei­stands­leis­tungs­ver­si­che­rung
  • Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung
  • Berufs­un­fä­hig­keits-Zusatz­ver­si­che­rung
  • Betriebs­un­ter­bre­chungs­ver­si­che­rung
  • Ein­bruch­dieb­stahl­ver­si­che­rung
  • Erwerbs­min­de­rungs­ver­si­che­rung (nur bAV)
  • Erwerbs­min­de­rungs-Zusatz­ver­si­che­rung (nur bAV)
  • Extended-Coverage-(EC-)Versicherung
  • Feu­er­ver­si­che­rung
  • Fonds­ge­bun­de­ne Ren­ten­ver­si­che­rung
  • Glas­ver­si­che­rung
  • Hin­ter­blie­be­nen­ren­ten-Zusatz­ver­si­che­rung
  • Kapi­ta­li­sie­rungs­ge­schäft
  • Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­rung
  • Kraft­fahrt­ver­si­che­rung
  • Kran­ken­haus­ta­ge­geld­ver­si­che­rung
  • Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung
  • Krank­heits­kos­ten­voll­ver­si­che­rung
  • Krank­heits­kos­ten­zu­satz­ver­si­che­rung
  • Lang­fris­ti­ge Aus­lands­ver­si­che­rung
  • Lebens­ver­si­che­rung
  • Lei­tungs­was­ser­ver­si­che­rung
  • Luft- und Raum­fahr­zeug-Haft­pflicht­ver­si­che­rung
  • Luft­fahrt­ver­si­che­rung
  • Pen­si­ons­ren­ten­ver­si­che­rung (nur bAV)
  • Pfle­ge­pflicht­ver­si­che­rung
  • Pfle­ge­ta­ge­geld­ver­si­che­rung
  • Ren­ten­ver­si­che­rung
  • Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung
  • Risi­ko-Zusatz­ver­si­che­rung
  • Sons­ti­ge Scha­den­ver­si­che­rung
  • Sturm­ver­si­che­rung
  • Tech­ni­sche Ver­si­che­run­gen
  • Trans­port­ver­si­che­rung
  • Ver­bun­de­ne Gebäu­de­ver­si­che­rung
  • Ver­bun­de­ne Haus­rat­ver­si­che­rung
  • Wai­sen­ren­ten-Zusatz­ver­si­che­rung

Geschich­te des Alte Leip­zi­ger – Hal­le­sche Kon­zern

Die Alte Leip­zi­ger ist eine der tra­di­ti­ons­reichs­ten Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men in Deutsch­land. Die Alte Leip­zi­ger Ver­si­che­rung AG wur­de 1819 gegrün­det, die Alte Leip­zi­ger Lebens­ver­si­che­rung auf Gegen­sei­tig­keit im Jahr 1830. Gegrün­det wur­den die Unter­neh­men, wie es der Name ver­mu­ten lässt, in Leip­zig. His­to­risch betrach­tet hat die Alte Leip­zi­ger viel auf dem Ver­si­che­rungs­markt bewirkt und die Lebens­ver­si­che­rung wie wir sie heu­te ken­nen mit­be­grün­det.

Ein Bei­spiel dafür ist die Ein­füh­rung einer monat­li­chen oder vier­tel­jähr­li­chen Zahl­wei­se. Dadurch konn­ten sol­che Ver­si­che­run­gen erst­mals für den Mas­sen­markt inter­es­sant wer­den. Der ein­fa­che Bür­ger konn­te sich die Jah­res­bei­trä­ge nur sel­ten leis­ten und ein Ban­ken­sys­tem mit auto­ma­ti­sier­ba­ren Spar­ra­ten, regel­mä­ßi­gen Über­wei­sun­gen vom Giro­kon­to etc. gab es in der Form noch nicht. Die rela­tiv gerin­gen Monats­bei­trä­ge waren bes­ser plan­bar als hohe Jah­res­ge­büh­ren.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Aspekt ist der, dass die Ver­si­che­rungs­dau­er ver­kürzt wer­den konn­te und es ein Modell zur Bei­trags­frei­stel­lung gab. Neu war auch das „natür­li­che Divi­den­den­sys­tem“, wel­ches die Alte Leip­zi­ger ent­wi­ckelt hat und die Über­schuss­be­tei­li­gung von Grund auf ver­än­dert hat.

Bis zum zwei­ten Welt­krieg ent­wi­ckel­te sich das Unter­neh­men präch­tig und wuchs ste­tig wei­ter. Wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs waren die Ver­si­che­run­gen vom Regime gleich­ge­schal­tet. Im Herbst 1945 wur­de das Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­mer durch die sowje­ti­sche Mili­tär­ad­mi­nis­tra­ti­on geschlos­sen und abge­wi­ckelt. Im Fol­ge­jahr ver­leg­te man den Sitz nach Bad Gan­ders­heim, danach nach Frank­furt am Main und 1974 schließ­lich nach Ober­ur­sel (Tau­nus), wo sie auch heu­te noch ihren Sitz hat.

Die Hal­le­sche Kran­ken­kas­se wur­de im Sep­tem­ber 1934 von der Kauf­män­ni­schen Kran­ken­kas­se gegrün­det. Dies war not­wen­dig, da pri­vat Ver­si­cher­te per Gesetz aus den gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­run­gen aus­ge­glie­dert wer­den muss­ten. 1948 ver­leg­te die Hal­le­sche ihren Sitz von Ber­lin nach Stutt­gart. Seit 1972 arbei­ten die Alte Leip­zi­ger und die Hal­le­sche zusam­men.

Heu­te beschäf­tigt der Kon­zern über 3.000 Mit­ar­bei­ter und erwirt­schaf­te­te 2017 einen Umsatz von 4,5 Mil­li­ar­den Euro.

Kon­takt:

Alte Leip­zi­ger — Hal­le­sche Kon­zern
Alte Leip­zi­ger-Platz 1
D‑61440 Ober­ur­sel
Tele­fon: (0 61 71) 66–00
Tele­fax: (0 61 71) 24–434
E‑Mail: service@alte-leipziger.de
Inter­net: http://www.alte-leipziger.de