Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung Vor­aus­set­zun­gen

Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung: Die Vor­aus­set­zun­gen zur Auf­nah­me

Die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung ist bestimm­ten Per­so­nen vor­be­hal­ten. Kei­nes­wegs jeder erfüllt die Vor­aus­set­zun­gen. Eine Rol­le bei der Auf­nah­me spie­len der beruf­li­che Sta­tus, das Ein­kom­men, der Gesund­heits­zu­stand und das Alter.

Wel­che Per­so­nen­grup­pe darf in die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung? Der Gesetz­ge­ber hat hier kla­re Vor­ga­ben gemacht, die von Zeit zu Zeit geän­dert wer­den. Für das Jahr 2007 gilt: Selbst­stän­di­ge und Frei­be­ruf­ler dür­fen Mit­glied der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung wer­den. Glei­ches gilt für Beam­te, Beam­ten­an­wär­ter und Heil­für­sor­ge­be­rech­tig­te. Bei Ange­stell­ten ist die Sache ein wenig kom­pli­zier­ter. Sie müs­sen näm­lich ein Min­dest­ein­kom­men nach­wei­sen, wobei sich hier in 2007 durch die Gesund­heits­re­form Ände­run­gen erge­ben haben.

Vor­aus­set­zung für Ange­stell­te: Ver­si­che­rungs­pflicht­gren­ze ist über­schrit­ten

Ent­schei­dend ist für Ange­stell­te die so genann­te Ver­si­che­rungs­pflicht­gren­ze, wel­che ein Min­dest­jah­res­ein­kom­men defi­niert. Wer dar­un­ter ver­dient, ist von der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung aus­ge­schlos­sen. Neu ist aller­dings, dass der Min­dest­ver­dienst drei Jah­re in Fol­ge über­schrit­ten wer­den muss, um eine Auf­nah­me mög­lich zu machen. Damit wur­den die Hür­den für einen Ein­tritt in die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung deut­lich erhöht. Zudem war die Ver­si­che­rungs­pflicht­gren­ze ohne­hin von 47.250 Euro in 2006 auf 47.700 Euro in 2007 her­auf­ge­setzt wor­den.

Die Gesund­heits­prü­fung vor Auf­nah­me in die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung

Letzt­lich muss der ange­hen­de Pri­vat­pa­ti­ent noch eine Gesund­heits­prü­fung bestehen. Die­se kann zu einer Ver­wei­ge­rung füh­ren, in die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rungauf­ge­nom­men zu wer­den. Mög­lich ist aber auch ein Zuschlag auf den jeweils zu zah­len­den Bei­trag. Wer aller­dings nur in den Basis­ta­rif will, bei dem ent­fällt die Hür­de der Gesund­heits­prü­fung. Aller­dings hat die Sache einen Haken. Der Basis­ta­rif bie­tet ledig­lich die Leis­tun­gen, die gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen anbie­ten — und das zu einem ähn­li­chen Preis. Zudem wird erwar­tet, dass zahl­rei­che pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­run­gen gegen den Basis­ta­rif, der aus den Ver­hand­lun­gen zur Gesund­heits­re­form her­vor­ging, kla­gen wer­den. (Stand: 2007)