Kran­ken­kas­se

Die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV) ist Teil der deut­schen Sozi­al­ver­si­che­rung. Ihr gesetz­li­cher Auf­trag ist es, „die Gesund­heit der Ver­si­cher­ten zu erhal­ten, wie­der­her­zu­stel­len oder ihren Gesund­heits­zu­stand zu ver­bes­sern“ (§1 SGB V).

Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig Beschäf­tig­te mit Ein­kom­men unter­halb der Ver­si­che­rungs­pflicht­gren­ze sind in der GKV eben­so pflicht­ver­si­chert wie Ren­ten- oder Arbeits­lo­sen­geld­emp­fän­ger. Arbeit­neh­mer mit höhe­rem Ein­kom­men, Selbst­stän­di­ge, Beam­te und Stu­den­ten kön­nen sich hin­ge­gen frei­wil­lig in der gesetz­li­chen oder pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung ver­si­chern.

Alle gesetz­lich Ver­si­cher­ten haben gemäß Sozi­al­ge­setz­buch (§12 SGB V) grund­sätz­lich den glei­chen Leis­tungs­an­spruch. Zusätz­li­che Leis­tun­gen im Kran­ken­haus, beim Zahn­arzt oder gene­rell bei Behand­lun­gen sind nur über Ergän­zungs- bzw. Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­run­gen ver­si­cher­bar.

Die Kran­ken­kas­sen in Deutsch­land sind Trä­ger der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung(GKV). Sie unter­ste­hen der Auf­sicht von Bund und Län­dern, sind aber orga­ni­sa­to­risch und finan­zi­ell unab­hän­gig.

Zu den wich­tigs­ten Kas­sen­ar­ten zäh­len All­ge­mei­ne Orts­kran­ken­kas­sen (AOK), Betriebs­kran­ken­kas­sen (BKK), Innungs­kran­ken­kas­sen (IKK) und Ersatz­kas­sen (EK). Ein Wech­sel zwi­schen den Kran­ken­kas­sen ist seit Ein­füh­rung des frei­en Kas­sen­wahl­rechts im Jahr 1996 mög­lich.

Die Leis­tun­gen der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen wer­den größ­ten­teils im Sozi­al­ge­setz­buch (SGB V) fest­ge­schrie­ben. Im Gegen­satz dazu kön­nen die Trä­ger der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung (PKV) ihr Leis­tungs­an­ge­bot frei gestal­ten. Wäh­rend die PKV an die ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Leis­tungs­pflich­ten dau­er­haft gebun­den ist, exis­tiert eine der­ar­ti­ge Leis­tungs­ga­ran­tie in der GKV nicht.

Quel­len:

krankenkassenvergleich.com