Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung

Eine pri­va­te Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung ist eine Ver­dienst­aus­fall­ver­si­che­rung. Sie bie­tet Schutz vor finan­zi­el­len Nach­tei­len bei Krank­heit bzw. krank­heits­be­ding­ter Arbeits­un­fä­hig­keit.

Arbeit­neh­mer haben gemäß Ent­gelt­fort­zah­lungs­ge­setz (Ent­g­FG) „bis zur Dau­er von sechs Wochen“ Anspruch auf Lohn­fort­zah­lung durch den Arbeit­ge­ber. Durch den Abschluss einer Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung erhal­ten Arbeit­neh­mer auch bei län­ger andau­ern­der Arbeits­un­fä­hig­keit einen finan­zi­el­len Aus­gleich (sog. Kran­ken­ta­ge­geld) bis zur Höhe ihres Net­to­ein­kom­mens.

Gera­de für Selbst­stän­di­ge, die kei­ne Ent­gelt­fort­zah­lung erhal­ten, ist eine Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung von beson­de­rer Bedeu­tung.

Durch die Wahl einer geeig­ne­ten Karenz­zeit, bei­spiels­wei­se von 42 Tagen, bis zu der die Ver­si­che­rung kei­ne Leis­tun­gen erbrin­gen muss, hat der Ver­si­cher­te die Mög­lich­keit, nur das Risi­ko einer län­ge­ren Arbeits­un­fä­hig­keit abzu­si­chern. Das Risi­ko Ver­dienst­aus­fall kann so zu ver­gleichs­wei­se güns­ti­gen Bei­trä­gen abge­si­chert wer­den.

Con­tents

Dop­pel­pack von Kran­ken­ta­ge­geld- und Berufs­un­fä­hig­keits­schutz garan­tiert nicht 100 % Sicher­heit

Auch bei einem schein­bar kom­plet­ten Ver­si­che­rungs­schutz kann sich kein Ver­si­cher­ter in völ­li­ger Sicher­heit wie­gen. So rei­chen eine Kran­ken­ta­ge­geld- und eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung nicht immer aus, um bei einer län­ge­ren Krank­heit finan­zi­ell gut über die Run­den zu kom­men. Zwi­schen bei­den Ver­si­che­run­gen kön­nen unge­ahn­te Lücken ent­ste­hen.

Grund­sätz­lich soll­te eine BU-Ver­si­che­rung für jeden Berufs­tä­ti­gen Pflicht sein. Sie zahlt dann, wenn jemand auf­grund einer ärzt­li­chen Dia­gno­se nicht mehr in der Lage ist, sei­nen Beruf aus­zu­üben. Eine Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung zahlt (eben­falls im Krank­heits­fall) meis­tens ab der 6. Woche, also nach Weg­fall der sechs­wö­chi­gen Lohn­fort­zah­lung des Arbeit­ge­bers. Selb­stän­di­ge kön­nen sie auch schon für einen frü­he­ren Zah­lungs­be­ginn abschlie­ßen – bei ihnen gibt es ja kei­nen Arbeit­ge­ber, der den Lohn wei­ter­zahlt.

Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung lässt sich oft Zeit

Wer krank wird und eine Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung abge­schlos­sen hat, erhält ab dem ver­ein­bar­ten Zeit­punkt Geld. Ent­puppt sich die Krank­heit aber als Aus­lö­ser für eine Berufs­un­fä­hig­keit, kann es eng wer­den. Sobald die Berufs­un­fä­hig­keit fest­ge­stellt wur­de, stellt die Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung nor­ma­ler­wei­se ihre Zah­lun­gen ein. In der Regel soll­te nun die BU-Ver­si­che­rung zum Zuge kom­men. Die aber lässt sich häu­fig Zeit: Manch­mal sind War­te­zei­ten ver­ein­bart, manch­mal schal­tet sie erst ein­mal einen Gut­ach­ter zur Über­prü­fung der Berufs­un­fä­hig­keit ein. So kann ein Vaku­um von meh­re­ren Tagen, Wochen oder sogar Mona­ten ent­ste­hen, in denen kein Geld fließt. Für vie­le Ver­si­cher­te bedeu­tet das eine finan­zi­el­le Kata­stro­phe – zumal sie sich durch ihre Dop­pel­ver­si­che­rung gera­de vor einem sol­chen Sze­na­rio schüt­zen woll­ten.

Kein Kran­ken­ta­ge­geld bei Berufs­un­fä­hig­keit

Manch­mal tritt noch ein wei­te­res Pro­blem hin­zu: Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung und Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung defi­nie­ren „Berufs­un­fä­hig­keit“ zuwei­len unter­schied­lich. In alten BU-Poli­cen fin­den sich immer wie­der Klau­seln zur abs­trak­ten Ver­wei­sung. In die­sem Fall kann der BU-Anbie­ter einen Kun­den zunächst auf ande­re Tätig­kei­ten ver­wei­sen, bevor er Leis­tun­gen aus­zahlt – unab­hän­gig davon, ob der Kun­de tat­säch­lich einen Job fin­det. Die Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung leis­tet dann aller­dings kei­ne Zah­lun­gen mehr, da sie sich auf vor­über­ge­hen­de Berufs­hin­der­nis­se beschränkt. Auch in die­sem Fall kann sich eine dau­er­haf­te Lücke auf­tun.

Was tun?

Wer auf Num­mer sicher gehen will, soll­te eini­ge Tipps beher­zi­gen. So mini­miert er das Risi­ko einer unlieb­sa­men Über­ra­schung. Kun­den soll­ten Fol­gen­des beach­ten:

  • Wer für län­ge­re Zeit krank wird und mit einer Berufs­un­fä­hig­keit rech­nen muss, soll­te vor­beu­gend bereits Leis­tun­gen aus sei­ner Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung bean­tra­gen. Ein sol­cher Antrag kann spä­ter pro­blem­los zurück­ge­zo­gen wer­den, falls sich die gesund­heit­li­che Situa­ti­on bes­sert.
  • Kei­nes­falls soll­te man den Über­gang zwi­schen Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung und Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung künst­lich her­aus­zö­gern – etwa weil man so lan­ge wie mög­lich von den meist höhe­ren Leis­tun­gen der Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung pro­fi­tie­ren möch­te. Manch­mal müs­sen Kun­den sogar das Kran­ken­ta­ge­geld für den Zeit­raum zurück­zah­len, für den sie (rück­wir­kend) BU-Leis­tun­gen erhal­ten haben.
  • Die BU-Poli­ce soll­te eine Nach­ver­si­che­rungs­ga­ran­tie ent­hal­ten – so ist man auch bei per­sön­li­chen Ver­än­de­run­gen immer aus­rei­chend abge­si­chert.

Exper­ten geben ger­ne wei­te­re Tipps und hel­fen beim Abschluss der rich­ti­gen Poli­cen.

Auch Dop­pel­schutz durch Kran­ken­ta­ge­geld- und Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung schützt nicht immer

Wer sich für den Fall einer Krank­heit mate­ri­ell absi­chern will, kann sowohl eine Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung als auch eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung abschlie­ßen. Ein sol­cher Schutz scheint per­fekt zu sein. Aber Vor­sicht: In man­chen Fäl­len kön­nen Deckungs­lü­cken ent­ste­hen. Eine Gefahr, die man ken­nen soll­te.

Das Pro­blem besteht meist dann, wenn sich erwar­te­te Zah­lun­gen aus der Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung ver­zö­gern. Das kommt häu­fig vor, da die Anbie­ter jeden BU-Fall erst ein­mal gründ­lich prü­fen. Die dadurch ent­ste­hen­de War­te­zeit ist schon so man­chem zum Ver­häng­nis gewor­den, der sich in trü­ge­ri­scher Sicher­heit wähn­te. Das muss­te auch ein selb­stän­di­ger PR-Bera­ter erfah­ren, der sich zu spät um die Din­ge küm­mer­te.

Depres­si­on? Ich doch nicht!

Der Mitt­vier­zi­ger hat­te vom Arzt eine schwe­re Depres­si­on beschei­nigt bekom­men. Der Pati­ent woll­te aller­dings die Krank­heit nicht wahr­ha­ben: Er unter­nahm nichts. Zunächst ging alles gut: Er erhielt Kran­ken­ta­ge­geld. Dann flat­ter­te aber eine Mit­tei­lung ins Haus, dass die Zah­lun­gen nach drei Mona­ten ein­ge­stellt wür­den. Grund: ein ärzt­li­ches Gut­ach­ten, das eine Berufs­un­fä­hig­keit beschei­nig­te. Bei einem naht­lo­sen Über­gang wäre das für den PR-Bera­ter alles kein Pro­blem gewe­sen; die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung aber zahl­te nicht sofort. So ent­stand eine Deckungs­lü­cke, an wel­cher der Selb­stän­di­ge kräf­tig zu knab­bern hat­te.

Vor­sorg­lich Leis­tun­gen aus Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung bean­tra­gen

Exper­ten emp­feh­len des­halb: Wer sowohl Kran­ken­ta­ge­geld- als auch BU-Ver­si­che­rungbesitzt, soll­te bei dro­hen­der Berufs­un­fä­hig­keit vor­sorg­lich BU-Leis­tun­gen bean­tra­gen. Soll­te sich der Gesund­heits­zu­stand bes­sern, so kann der Antrag immer noch zurück­ge­nom­men wer­den. Der Vor­teil: Der Kun­de ver­liert kei­ne Zeit, wenn tat­säch­lich Berufs­un­fä­hig­keit fest­ge­stellt wird. Der BU-Ver­si­che­rer hat dann bereits sei­ne Arbeit auf­ge­nom­men und bei­spiels­wei­se einen Sach­ver­stän­di­gen mit einem Gut­ach­ten beauf­tragt.

Auch der oft höhe­re Betrag aus der Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung soll­te kei­nen dazu ver­lei­ten, die­se über Gebühr zu stra­pa­zie­ren. Soll­te nach­träg­lich eine Berufs­un­fä­hig­keit aner­kannt wer­den, müs­sen even­tu­el­le Dop­pel­zah­lun­gen zurück­ge­zahlt wer­den. Das kann schwie­rig wer­den, wenn das Kran­ken­ta­ge­geld bereits aus­ge­ge­ben wur­de.

Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung ist für vie­le vor­teil­haft

Der Kun­de soll­te auch beach­ten, dass per defi­ni­tio­nem eine Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung ein­springt, wenn auf­grund von Krank­heit eine vor­über­ge­hen­de Unfä­hig­keit zur Berufs­aus­übung vor­liegt. Bei dau­er­haf­ter Berufs­un­fä­hig­keit leis­tet dann die BU-Ver­si­che­rung. Die­se soll­te bei jedem Berufs­tä­ti­gen ohne­hin im Bestand sein. Kran­ken­ta­ge­geld­po­li­cen wer­den dage­gen vor allem für Selb­stän­di­ge und Frei­be­ruf­ler emp­foh­len.

Aller­dings kann eine sol­che Poli­ce auch für gut ver­die­nen­de Ange­stell­te inter­es­sant sein, die pri­vat kran­ken­ver­si­chert sind. Sie erhal­ten in der Regel kein Kran­ken­geld, wenn die sechs­wö­chi­ge Lohn­fort­zah­lung vom Arbeit­ge­ber weg­fällt. In die­sem Fall ist eine Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung also eine sinn­vol­le Ergän­zung.

Ob BU oder Kran­ken­ta­ge­geld: In jedem Fall ist vor einem Ver­trags­ab­schluss die Bera­tung durch unab­hän­gi­ge Exper­ten sinn­voll. Wer zunächst Ange­bo­te ver­gleicht und dann den Rat von Fach­leu­ten hin­zu­zieht, steht auf der siche­ren Sei­te.

Berufs­un­fä­hig­keits­ren­te sofort nach dem Kran­ken­ta­ge­geld

Kein Tag ohne Absi­che­rung ist die Devi­se. Im bes­ten Fal­le zahlt eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung gleich im Anschluss an eine Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung. Die Stif­tung Waren­test beleuch­tet Vor- und Nach­tei­le.

Vor­aus­set­zung für einen rei­bungs­lo­sen Über­gang von Kran­ken­ta­ge­geld in eine Berufs­un­fä­hig­keits­ren­te ist, dass in bei­den Ver­trä­gen der Begriff der Berufs­un­fä­hig­keit gleich defi­niert wird. Denn die Leis­tungs­pflicht einer Ver­si­che­rung endet nach Anga­ben der Stif­tung Waren­test übli­cher­wei­se mit einer Berufs­un­fä­hig­keit. Ist die­se im Sin­ne des Kran­ken­ta­ge­geld­ver­trags ein­ge­tre­ten, nicht jedoch im Sin­ne einer Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung, dann ent­steht eine gefähr­li­che Finanz­lü­cke.

Ohne Finanz­lü­cke Berufs­un­fä­hig­keits­ren­te kas­sie­ren

Schon vor Jah­ren wies die Zeit­schrift Finanz­test auf die Wich­tig­keit die­ser Ega­li­sie­rung hin. Sei­ner­zeit haben die Hal­le­sche Natio­na­le in Stutt­gart und die Alte Leip­zi­ger in Ober­ur­sel bei­de Ver­si­che­run­gen auf­ein­an­der abge­stimmt. Damit ist der gro­ße Vor­teil ver­bun­den, dass im Fal­le einer Berufs­un­fä­hig­keit die BU-Ver­si­che­rung sofort eine Berufs­un­fä­hig­keits­ren­te zahlt, wenn die Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung ihre Leis­tun­gen ein­stellt.

Finanz­test: Ver­pflich­ten­de Kom­bi-Ver­si­che­rung ist Nach­teil

Nach Anga­ben der Stif­tung Waren­test sind damit aber auch Nach­tei­le ver­bun­den. Denn es müs­sen zwei Bedin­gun­gen für die Anglei­chung der Ver­si­che­run­gen erfüllt wer­den: Zum einen muss eine Berufs­un­fä­hig­keits­ren­te von min­des­tens 1200 Euro ver­ein­bart wor­den sein. Und zum ande­ren muss die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung mit einer Kapi­tal bil­den­den Ver­si­che­rung kom­bi­niert wer­den. Das ist kei­nes­wegs unein­ge­schränkt zu emp­feh­len. Denn Ver­si­che­run­gen die­ser Art wer­den nicht sel­ten vor­zei­tig gekün­digt. Und in die­sem Fal­le gäl­te das dann auch für das Kom­bi­na­ti­ons­pro­dukt: die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung.

Kran­ken­geld

Kran­ken­geld ist eine Ent­gel­ter­satz­leis­tung der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen. Gesetz­lich ver­si­cher­te Arbeit­neh­mer haben bei Arbeits­un­fä­hig­keit (nach Ende der Ent­gelt­fort­zah­lung durch den Arbeit­ge­ber) Anspruch auf die Zah­lung von Kran­ken­geld. Ein Anspruch besteht auch bei der Pfle­ge eines kran­ken Kin­des unter zwölf Jah­ren, soweit kei­ne ande­re Per­son im Haus­halt die Pfle­ge über­neh­men kann. Die Grund­re­ge­lun­gen sind in §§ 44–51 SGB V fest­ge­legt.

Das Kran­ken­geld beträgt 70% des Brutto‑, maxi­mal jedoch 90% des Net­to­ge­halts. Der Höchst­be­trag rich­tet sich zusätz­lich nach der Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze. Auf­grund der Ein­schrän­kun­gen ent­steht für Kran­ke häu­fig eine Ver­sor­gungs­lü­cke, die sie durch eine pri­va­te Kran­ken­ta­ge­geld-Ver­si­che­rung decken kön­nen.

Selbst­stän­di­ge haben in der Regel kei­nen Anspruch auf Ent­gelt­fort­zah­lung im Krank­heits­fall und Kran­ken­geld. Für sie ist eine pri­va­te Kran­ken­ta­ge­geld-Ver­si­che­rung daher beson­ders emp­feh­lens­wert.

Frei­wil­lig ver­si­cher­te Selb­stän­di­ge kön­nen gesetz­li­ches und pri­va­tes Kran­ken­geld bean­spru­chen

Nicht ohne Grund ist das gesetz­li­che Kran­ken­geld für gesetz­lich ver­si­cher­te Arbeit­neh­mer Pflicht. Es sichert 70 Pro­zent des Brut­to­ein­kom­mens ab dem 43. Tag einer Arbeits­un­fä­hig­keit. Wer als Selb­stän­di­ger frei­wil­lig gesetz­lich ver­si­chert ist, muss sich selbst dar­um küm­mern. Dabei hat er die Wahl: Mit­ver­si­che­rung von Kran­ken­geld bei sei­ner Kas­se oder eine pri­va­te Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung. Alter­na­tiv geht auch bei­des zusam­men.

Man­che Selb­stän­di­gen nei­gen dazu, mög­li­che Zukunfts­pro­ble­me klein­zu­re­den. „Mir wird schon nichts pas­sie­ren“, ist ein ger­ne geäu­ßer­ter Satz. Doch bereits ein Sport­un­fall kön­nen böse Fol­gen haben und eine lan­ge Arbeits­un­fä­hig­keit nach sich zie­hen. Wer – zum Bei­spiel als Archi­tekt – pro­jekt­ori­en­tiert arbei­tet, erhält viel­leicht noch für ein oder zwei Mona­te Hono­ra­re für been­de­te Pro­jek­te.

Wer aber vom Tages­ge­schäft lebt, zum Bei­spiel als Händ­ler, Taxi­fah­rer oder Fahr­rad­ku­rier­fah­rer, muss sofort an sei­ne Rück­la­gen ran. Sind die eher beschei­den, benö­tigt er beson­ders drin­gend eine Absi­che­rung für den Krank­heits­fall.

Kran­ken­geld à la car­te

In der PKV ver­si­cher­te Selb­stän­di­ge sind auf pri­va­te Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­run­gen ange­wie­sen. Wer hin­ge­gen gesetz­lich ver­si­chert ist, hat Wahl­mög­lich­kei­ten und kann Vari­an­ten kom­bi­nie­ren:

  • Ers­te Mög­lich­keit: Der Ver­si­cher­te gibt bei sei­ner Kran­ken­kas­se eine Wahler­klä­rungab. Er zahlt dann 15,5 Pro­zent (statt den ermä­ßig­ten Satz von 14,9 Pro­zent) und hat dafür ab dem 43. Krank­heits­tag Anspruch auf gesetz­li­ches Kran­ken­geld. Das lohnt sich vor allem für Gering- und Mit­tel­ver­die­ner: Ver­die­nen sie unter­halb der Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze (47.250 Euro/Jahr), so ste­hen ihnen vol­le 70 Pro­zent des Brut­to­ein­kom­mens zu. Für Gut­ver­die­ner bie­tet die­se Vari­an­te zumin­dest einen preis­güns­ti­gen Basis­schutz.
  • Zwei­te Mög­lich­keit: Die Kran­ken­kas­sen bie­ten Wahl­ta­ri­fe an. Deren Leis­tung beginnt bei­spiels­wei­se bereits am 15. oder 22. Tag der Arbeits­un­fä­hig­keit. Älte­re zah­len nicht mehr als Jün­ge­re; außer­dem dür­fen die Kas­sen nie­man­den wegen Vor­er­kran­kun­gen ableh­nen. Kas­sen kön­nen aller­dings ein Höchst­al­ter für die Auf­nah­me fest­set­zen.
    Beson­ders güns­ti­ge Tari­fe exis­tie­ren für Künst­ler und Publi­zis­ten. Das Gesetz regelt zudem, dass bei ihnen der Anspruch auf Kran­ken­geld spä­tes­tens mit dem 15. Krank­heits­tag begin­nen muss.
  • Die drit­te Mög­lich­keit sind pri­va­te Kran­ken­ta­ge­geld­ta­ri­fe. Sie eig­nen sich am ehes­ten für Spit­zen­ver­die­ner, denen die gede­ckel­ten Kas­sen­leis­tun­gen nicht aus­rei­chen. Als Net­to­ein­kom­men wer­den oft 70 bis 80 Pro­zent des Gewinns zugrun­de gelegt. Das ist in der Regel güns­ti­ger als die Berech­nungs­grund­la­ge „Ein­kom­men nach Steu­ern“, da hohe Son­der­aus­ga­ben zuwei­len das Ergeb­nis drü­cken.

Leis­tun­gen und Bei­trä­ge von gesetz­li­chem und pri­va­tem Kranken(tage)geld

Leis­tun­gen und Bei­trä­ge von gesetz­li­chem Kran­ken­geld und pri­va­tem Kran­ken­ta­ge­geld*
Gesetz­li­ches Kran­ken­geld (bei abge­ge­be­ner Wahler­klä­rung) Pri­va­tes Kran­ken­ta­ge­geld für gesetz­lich Kran­ken­ver­si­cher­te
Höhe der Leis­tung Brut­to­kran­ken­geld:
70 Pro­zent des Brut­to­ein­kom­mens, maxi­mal 2.756,25 Euro/Monat.

Net­to­kran­ken­geld:
Brut­to­kran­ken­geld minus Pfle­ge­ver­si­che­rungs­bei­trag minus ggf. Ren­ten­ver­si­che­rungs­bei­trag.

Ver­trag­lich ver­ein­bar­ter Tages­satz; alle erhal­te­nen Kranken(tage)gelder zusam­men dür­fen maxi­mal das Net­to­ein­kom­men errei­chen.
Beginn der Leis­tung Anspruch ab 43. Tag der Arbeits­un­fä­hig­keit. Ver­trag­li­che Ver­ein­ba­rung, zum Bei­spiel ab dem 15., 29. oder 43. Tag der Arbeits­un­fä­hig­keit.
Dau­er der Leis­tung Maxi­mal 78 Wochen inner­halb von 3 Jah­ren bei Arbeits­un­fä­hig­keit wegen der­sel­ben Krank­heit. Gesam­te Dau­er der Arbeits­un­fä­hig­keit.
Leis­tung bei ein­tre­ten­der Berufs­un­fä­hig­keit Neue Erwerbs­min­de­rungs- oder Berufs­un­fä­hig­keits­ren­temin­dert Kran­ken­geld um den Betrag der Ren­te. Nach Ein­tritt von Berufs­un­fä­hig­keit maxi­mal 3 oder 6 Mona­te Kran­ken­geld.
Bei­trag All­ge­mei­ner Bei­trags­satz von 15,5 Pro­zent (statt 14,9 Pro­zent), maxi­mal 23,63 Euro/Monat. Abhän­gig von Höhe des Tages­sat­zes, Leis­tungs­be­ginn, Ein­tritts­al­ter, Gesund­heits­zu­stand und manch­mal Beruf.
Bei­trag wäh­rend des Leis­tungs­be­zugs Kein Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trag auf das Brut­to­kran­ken­geld. Bei­trag muss auch wäh­rend des Leis­tungs­be­zugs gezahlt wer­den.
Kün­di­gung durch den Ver­si­cher­ten Min­des­tens drei Jah­re Bin­dung an Wahler­klä­rung. Kün­di­gung mög­lich zum Ende jedes Ver­si­che­rungs­jah­res (3 Mona­te Kün­di­gungs­frist).
Kün­di­gung durch Krankenkasse/Versicherer Nicht mög­lich. Vie­le Ver­si­che­rer behal­ten sich das Recht vor, inner­halb der ers­ten drei Ver­trags­jah­re jeweils zum Ende eines Jah­res zu kün­di­gen (3 Mona­te Kün­di­gungs­frist).
* Die Anga­ben bezie­hen sich auf frei­wil­lig gesetz­lich ver­si­cher­te Selb­stän­di­ge.

Selb­stän­di­ge mit Mini­ver­dienst sind benach­tei­ligt

Wer als Wenig­ver­die­ner das Kran­ken­geld der Kas­sen wählt, muss eine bit­te­re Pil­le schlu­cken: Kraft Geset­zes legen die Kas­sen ein fik­ti­ves Monats­ein­kom­men von 2.021,25 Euro fest, für das frei­wil­lig Ver­si­cher­te Bei­trä­ge bezah­len müs­sen – selbst wenn das tat­säch­li­che Ein­kom­men viel­leicht nur 800 Euro beträgt.

Nur in weni­gen Aus­nah­me­fäl­len las­sen sich die Kas­sen auf einen nied­ri­ge­ren Satz von 1.347,50 Euro ein – aber selbst der kann noch über dem rea­len Ein­kom­men liegen.Gleichwohl erhal­ten Gering­ver­die­ner – und das ist das wirk­lich Bit­te­re – nur die Leis­tun­gen für ihr tat­säch­li­ches Ein­kom­men.

Fazit: Auch Selb­stän­di­ge sind nicht gegen Krank­hei­ten oder Unfäl­le resis­tent. Sie tun des­halb gut dar­an, sich früh­zei­tig und umfas­send zu infor­mie­ren.

Finanz­test-Ver­gleich:
Gute Kran­ken­ta­ge­geld-Ver­si­che­rung für klei­nes Geld

Nicht für jeden ist eine pri­va­te Kran­ken­ta­ge­geld-Ver­si­che­rung not­wen­dig. Oft ist sie aber sinn­voll. Wer bei­spiels­wei­se gut ver­dient und krank wird, kann damit die Lücke zwi­schen dem gewohn­ten Ein­kom­men und dem gesetz­li­chen Kran­ken­geld schlie­ßen. Die Zeit­schrift Finanz­test hat aktu­el­le Ange­bo­te einem Ver­gleich unter­zo­gen.

Vie­le Arbeit­neh­mer müs­sen sich finan­zi­ell zunächst wenig Sor­gen machen, wenn sie krank wer­den: Wäh­rend der ers­ten 42 Tage haben sie Anspruch auf Lohn­fort­zah­lung durch ihren Arbeit­ge­ber. Danach schließt sich das gesetz­li­che Kran­ken­geld ihrer Kas­se an. Die­ses ist aller­dings begrenzt: Zur­zeit beträgt das Kran­ken­geld maxi­mal 2.756,25 Euro monat­lich.

Bei­trä­ge zur gesetz­li­chen Pflege‑, Ren­ten und Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung wer­den noch abge­zo­gen, so dass am Ende nur etwa 2.426 Euro übrig blei­ben. Eine pri­va­te Kran­ken­ta­ge­geld-Ver­si­che­rung kann hel­fen, ent­ste­hen­de Lücken zu schlie­ßen.

Lücke zwi­schen Kran­ken­geld und Ver­dienst­aus­fall schlie­ßen

Etwa jeder zwei­te Arbeits­un­fä­hig­keits­tag ist durch lan­ge Krank­hei­ten bedingt. Das sagt die Sta­tis­tik. Für Arbeit­neh­mer und Selbst­stän­di­ge bedeu­tet das: Sie soll­ten sich ver­ge­wis­sern, dass für die­sen Fall vor­ge­sorgt ist. Vor allem Gut­ver­die­ner mit einem Brut­to­ein­kom­men von mehr als 4.000 Euro im Monat soll­ten Sor­ge tra­gen, die ent­ste­hen­de Lücke zwi­schen gesetz­li­chem Kran­ken­geld und Ver­dienst­aus­fall auf­zu­fül­len – am bes­ten bis zum Net­to­ein­kom­men.

Dann gera­ten sie nicht in finan­zi­el­le Schief­la­ge, wenn sie ein­mal lan­ge Zeit krank wer­den. Das The­ma betrifft vor allem Berufs­tä­ti­ge, die hohe regel­mä­ßi­ge Abzah­lun­gen leis­ten, zum Bei­spiel für Immo­bi­li­en­kre­di­te oder ande­re lau­fen­de Ver­pflich­tun­gen.

Unbe­grenzt ist aller­dings auch die pri­va­te Absi­che­rung nicht: Die Ver­si­che­rer erlau­ben den Aus­gleich der Lücke maxi­mal bis zum tat­säch­li­chen Ver­dienst­aus­fall. Ein höhe­res Kran­ken­ta­ge­geld ist nicht ver­si­cher­bar.

Selbst­stän­di­ge benö­ti­gen frü­hen Ersatz für Ein­kom­mens­aus­fall

Für Selbst­stän­di­ge und Frei­be­ruf­ler exis­tie­ren beson­de­re Rege­lun­gen. Sind sie gesetz­lich ver­si­chert, kön­nen sie bean­tra­gen, bereits ab dem 43. Krank­heits­tag gesetz­li­ches Kran­ken­geld zu erhal­ten. Für die­se Opti­on zah­len sie 15,5 Pro­zent statt der sonst übli­chen 14,9 Pro­zent Kran­ken­kas­sen­bei­trag. Obe­re Gren­ze ist die Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze, so dass monat­lich maxi­mal 23,63 Euro zu zah­len sind.

Pro­ble­ma­tisch ist die Zeit bis zum 43. Krank­heits­tag, da es kei­nen zah­len­den Arbeit­ge­ber gibt. Pri­va­te Kran­ken­ta­ge­geld-Ver­si­che­run­gen sprin­gen ein, zum Bei­spiel ab dem 7., 15. oder 22. Krank­heits­tag. Alter­na­tiv kön­nen Selbst­stän­di­ge auf das gesetz­li­che Kran­ken­geld ver­zich­ten und direkt einen kom­plet­ten pri­va­ten Schutz abschlie­ßen. So dür­fen sie schon nach weni­gen Krank­heits­wo­chen den vol­len Ver­dienst­aus­fall bean­spru­chen. Finanz­test ermit­tel­te beim Ver­gleich guter Tari­fe Monats­bei­trä­ge zwi­schen 57 und 85 Euro.

Tipp: Selbst­stän­di­ge soll­ten beim Ver­trag dar­auf ach­ten, dass für die Berech­nung des Net­to­ein­kom­mens nicht das Ein­kom­men nach Steu­ern her­an­ge­zo­gen wird. Denn Son­der­aus­ga­ben kön­nen die Ein­künf­te stark schmä­lern. Bes­ser sind Ver­ein­ba­run­gen, die das Net­to­ein­kom­men als 70 oder 80 Pro­zent des Gewinns vor Steu­ern defi­nie­ren.

Finanz­test-Ver­gleich: gute Kran­ken­ta­ge­geld-Ver­si­che­rung ab 8 Euro monat­lich

Ein Ver­gleich der Zeit­schrift Finanz­test beweist: Gute Tari­fe müs­sen nicht teu­er sein. Unter­sucht wur­den drei Modell­kun­den (jeweils 32 Jah­re alt), die frei­wil­lig gesetz­lich kran­ken­ver­si­chert sind und ein pri­va­tes Kran­ken­ta­ge­geld wün­schen. Alle genann­ten „guten“ Tari­fe kos­ten monat­lich zwi­schen 8 und 10 Euro.

  • Kun­de 1: Arbeit­neh­mer, ver­hei­ra­tet, 2 Kin­der, Brut­to­ein­kom­men 5.000 Euro monat­lich, Anspruch auf gesetz­li­ches Kran­ken­geld. Bes­te Tari­fe:
  • Kun­de 2: Frei­be­ruf­li­cher Inge­nieur, ver­hei­ra­tet, 1 Kind, Ein­kom­men vor Steu­ern 50.000 Euro jähr­lich, kein Anspruch auf gesetz­li­ches Kran­ken­geld ver­ein­bart. Es wur­den Tari­fe unter­sucht, die ab dem 22. Tag der Arbeits­un­fä­hig­keit 130 Euro Kran­ken­ta­ge­geld bie­ten. Die Test­sie­ger:
    • Baye­ri­sche Beam­ten­kran­ken­kas­se (Tarif TAF22/130, Monats­bei­trag 57 Euro, als ein­zi­ger Tarif „sehr gut“),
    • HUK-Coburg (Tarif KT3/130, Monats­bei­trag 75 Euro),
    • Pax-Fami­li­en­für­sor­ge (Tarif T22/130, Monats­bei­trag 80 Euro und
    • Alte Olden­bur­ger (Tarif KTS3/130, Monats­bei­trag 85 Euro).
  • Kun­de 3: Inge­nieur (frei­be­ruf­lich), ver­hei­ra­tet, 1 Kind, Ein­kom­men vor Steu­ern 50.000 Euro jähr­lich, Anspruch auf gesetz­li­ches Kran­ken­geld ver­ein­bart: Im Ver­gleich stan­den Tari­fe, die im Krank­heits­fall 40 Euro ab dem 15. Tag bie­ten.
    • Das ein­zi­ge „Sehr gut“ schaff­te auch hier die Baye­ri­sche Beam­ten­kran­ken­kas­se, mit den Tarif TAF15/40 (Monats­bei­trag 26 Euro).
      Vier Ver­si­che­rer erziel­ten ein „Gut“:
    • Alte Olden­bur­ger (Tarif KTS 2/40, Monats­bei­trag 35 Euro),
    • Pro­vin­zi­al Han­no­ver (KTG‑S 2/40, Monats­bei­trag 36 Euro),
    • HUK-Coburg (KT2/40, Monats­bei­trag 37 Euro) und
    • Pax-Fami­li­en­für­sor­ge (T15/40, Monats­bei­trag 39 Euro).

Für Ver­brau­cher stel­len sol­che Test­ergeb­nis­se wich­ti­ge Grund­la­gen für ihre Ent­schei­dung dar. Zusätz­lich soll­ten sie sich bei meh­re­ren Ver­si­che­rern indi­vi­du­el­le Ver­gleichs­an­ge­bo­te ein­ho­len und sich am bes­ten von einem unab­hän­gi­gen Exper­ten bera­ten las­sen.

Kran­ken­geld: Die­se Leis­tun­gen deckt die PKV ab

Das Kran­ken­geld sichert Leis­tun­gen im Fal­le einer lan­gen Krank­heit. Für Arbeit­neh­mer und Selbst­stän­di­ge sind Kran­ken­geld-Leis­tun­gen sinn­voll, Beam­te benö­ti­gen sie nicht.

Arbeit­neh­mer pro­fi­tie­ren von Kran­ken­geld-Leis­tun­gen, wenn sie bei einer lan­gen Krank­heit nach Ende der Lohn­fort­zah­lung noch nicht arbeits­fä­hig sind. Da bei Selbst­stän­di­gen der Ver­dienst­aus­fall sofort zum Tra­gen kommt, soll­te bei ihnen die Zah­lung des Kran­ken­gel­des schon frü­her ein­set­zen. Beam­te erhal­ten ihre Bezü­ge auch bei län­ge­rer Dienst­un­fä­hig­keit wei­ter­hin, daher benö­ti­gen sie die­sen Schutz nicht.

Kran­ken­geld-Leis­tun­gen

In den gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen wird Kran­ken­geld erst ab dem 43. Tag der Arbeits­un­fä­hig­keit gezahlt, für maxi­mal 78 Wochen. In der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungkann die Karenz­zeit (Zahl der leis­tungs­frei­en Tage von Beginn der Arbeits­un­fä­hig­keit) hin­ge­gen frei ver­ein­bart wer­den.

Gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen zah­len Kran­ken­geld in Höhe von 70 Pro­zent des Brut­to- bzw. maxi­mal 90 Pro­zent des Net­to­ein­kom­mens, jedoch nicht mehr als 70 Pro­zent der Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze. Seit 2006 wird zur Finan­zie­rung des Kran­ken­gel­des ein Son­der­bei­trag von 0,5% des Brut­to­ein­kom­mens erho­ben. In der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung ist ein Kran­ken­geld bis zur Höhe des Net­to­ein­kom­mens zuzüg­lich Kran­ken- und Ren­ten­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge mög­lich.